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Die Entwicklung des SelfAsssessment international wird vom DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) finanziert. Auf dessen Internetseiten finden Sie Informationen rund um Studieren und Leben in Deutschland.


Das SelfAssessment international ist ein Angebot der TU9, eines Zusammenschlusses neun technischer Hochschulen in Deutschland. Unter TU9 erfahren Sie mehr über diese Hochschulen.


Mehr über das SelfAssessment-Projekt erfahren Sie hier.

FAQs für Hochschulmitarbeiter (z.B. Studienberater)

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Was ist das SelfAssessment international?

Das SelfAssessment international ist ein webbasiertes Angebot zur Studienberatung der TU9, das vom DAAD gefördert wird. Es soll Studieninteressierte bei ihrer Entscheidung für das Studium eines technischen Faches in Deutschland unterstützen. SelfAssessment heißt Selbsteinschätzung. Entsprechend bietet das SelfAssessment international Studieninteressierten weltweit über das Internet die Möglichkeit, die Anforderungen der technischen Studiengänge in Deutschland besser kennen zu lernen und hierzu eine persönliche Rückmeldung über die eigenen Eignungen und Neigungen zu erhalten.


An wen richtet sich das SelfAssessment international?

Als webbasiertes Beratungssystem richtet sich das SelfAssessment weltweit an junge Menschen, die überlegen oder schon konkret planen an einer Technischen Universität in Deutschland ein technisches Fach zu studieren.


Welche Inhaltsbereiche umfasst das SelfAssessment international?

Die Inhaltsbereiche im SelfAssessment geben die Anforderungen wieder, die technische Fächer an Studierende im ersten Studienabschnitt stellen. Sie wurden im Rahmen der Anforderungsanalyse mit Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitern der Akademischen Auslandsämter der TU9-Universitäten erarbeitet. Das SelfAssessment umfasst Aufgaben zu mathematischen Kenntnissen und zum logischen Schlussfolgern, aber auch zum Thema Studienmotivation und Leistungsbereitschaft. Ein Deutschtest des TestDaF-Instituts ermöglicht eine erste Einschätzung der Sprachkompetenz. Vorwissen, das im Studium relativ schnell erworben werden kann, wird im SelfAssessment nicht erfasst, da es nicht unmittelbar zu den Eingangsvoraussetzungen für ein erfolgreiches Studium zählt.


Wie lange dauert das SelfAssessment international?

Die Bearbeitung des SelfAssessment international dauert insgesamt etwa 90 bis 120 Minuten. Das ist auf den ersten Blick viel Zeit. Bedenken Sie aber, dass sich die Entscheidung auf die nächsten 3 bis 5 Jahre des Lebens eines Studierenden auswirkt. Im Vergleich dazu ist die Bearbeitungszeit des SelfAssessments gut investiert. Man hat die Möglichkeit, das SelfAssessment zwischenzeitlich zu unterbrechen und später fortzusetzen.


Wie sieht die Ergebnisrückmeldung an die Teilnehmer aus?

Nach Bearbeitung aller Aufgaben des SelfAssessment international erhalten die Teilnehmer eine Rückmeldung zu ihren Ergebnissen. Dabei werden ihnen die einzelnen Aufgabenbereiche erläutert und die jeweilige Bedeutung für das Studium aufgezeigt. Die Ergebnisse werden kommentiert, ohne dass ein Urteil im Sinne von "geeignet / nicht geeignet" ausgesprochen wird. Vielmehr versteht sich die ausführliche Ergebnisrückmeldung als Entscheidungshilfe, die Optionen für die weitere Studienvorbereitung aufzeigt. So wird den Teilnehmern u.a. empfohlen, die Ergebnisse in die weitere Informationssuche, in Gespräche mit Alumni der Zielhochschule im eigenen Land und wo möglich in ein Gespräch mit der Fachstudienberatung einfließen zu lassen. Sobald eine ausreichend große Anzahl ausländischer Studieninteressierter am SelfAssessment teilgenommen hat, können die individuellen Ergebnisse auch dazu ins Verhältnis gesetzt und entsprechend kommuniziert werden.


Wie registrieren sich die Teilnehmer?

Studieninteressierte müssen sich für die Teilnahme am SelfAssessment mit einem Benutzernamen und einem Passwort registrieren. Sie erhalten dann entsprechend der Gepflogenheiten im Internet per E-Mail einen persönlichen Zugang zum Beratungsverfahren. Mit diesen Zugangsdaten können die Teilnehmer sich bei Bedarf später nochmals anmelden, um die Bearbeitung fortzusetzen oder ihre Ergebnisrückmeldung zu lesen. Des Weiteren ist es möglich und auch geplant, die Teilnehmer zu späteren Zeitpunkten im Rahmen der Evaluation erneut per E-Mail zu kontaktieren und somit auf ihrem weiteren Ausbildungsweg zu begleiten.


Wie werden die Daten der Teilnehmer gespeichert und verarbeitet?

Die Ergebnisse der Teilnehmer werden im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut für Psychologie der RWTH Aachen gespeichert und für die Evaluation und Optimierung des SelfAssessment genutzt. Die Ergebnisse werden zudem in anonymisierter Form für die beteiligten Projektpartner statistisch aufbereitet und kommuniziert.


Kann das SelfAssessment international auch offline bearbeitet werden?

Das SelfAssessment kann nur online bearbeitet werden. Die Antworten der Teilnehmer werden direkt online gespeichert, damit sie am Ende des SelfAssessments unmittelbar ihre Rückmeldung lesen können. Die Teilnehmer haben aber die Möglichkeit, das SelfAssessment während der Bearbeitung zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen.


Gibt es rechtliche Ansprüche, die sich aus der Teilnahme am SelfAssessment international ergeben?

Die Teilnahme oder das Ergebnis im SelfAssessment hat keinen Einfluss auf die Zulassung zum Studium an einer deutschen Hochschule. Das SelfAssessment ist ein Instrument zur Beratung und persönlichen Entscheidungsunterstützung. Es ersetzt weder die Zertifizierung der Deutschkenntnisse durch eine anerkannte Prüfstelle, noch ersetzt es die Teilnahme an den jeweiligen Auswahlverfahren der Hochschulen. Es ergeben sich demzufolge aus der Teilnahme am SelfAssessment international keinerlei rechtliche Ansprüche.


Kann mit dem SelfAssessment international Studierendenauswahl betrieben werden?

Das SelfAssessment ist ein Instrument zur Selbsteinschätzung, das Studieninteressierte bei der Entscheidung für oder gegen das Studium des einen oder anderen technischen Faches in Deutschland unterstützen soll. Anders als bei Verfahren der Studierendenauswahl, lassen sich im SelfAssessment auch Fragen zu Themen wie Motivation und Leistungsbereitschaft einsetzen. Nur im anonymen Raum kann man davon ausgehen, dass Teilnehmer sich selber so darstellen, wie sie sich tatsächlich sehen, und nicht wie sie gerne von anderen gesehen werden wollen (letzteres ist bei Auswahlverfahren der Fall). Da letztlich die Entscheidung für ein Studium beim Interessenten liegt, kann das SelfAssessment den Einsatz von Auswahlverfahren nicht ersetzen und stellt vielmehr eine sinnvolle Ergänzung in Form einer Selbstselektion dar.


Wer hat das SelfAssessment international entwickelt?

Das SelfAssessment international wurde von Univ.-Prof. Dr. Lutz F. Hornke, Dipl.-Psych. Verena Heukamp, Dipl.-Psych. Annika Milbradt und ehemals Dipl.-Psych. Alexander Zimmerhofer am Lehrstuhl für Betriebs- und Organisationspsychologie der RWTH Aachen im Rahmen der PROFIS-Projekte des DAAD für die TU9 entwickelt und wird von diesem Team betreut. Der Deutschtest wurde vom TestDaF-Institut zur Verfügung gestellt.


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